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| 13.08.2010: Jazz Against The Machine
|  Vor zwei Jahren, bei ihrem ersten Konzert im Jazzclub, waren sie noch der absolute Geheimtipp - "Jazz Against The Machine", die Band aus vier Musikern, die ihr Musikstudium an der Musikhochschule Mannheim abgeschlossen haben. Mittlerweile sind die Musiker um den Trompeter und "Bandleader" Florian Wehse vielbeschäftigt und im ganzen Bundesgebiet unterwegs.
Der Name ist Programm, erkennt man doch gleich die Anlehnung an die Crossoverband "Rage Against The Machine". Die dargebotene Musik kann man wohl auch unter dem Begriff Crossover zusammenfassen und als Kreuzung zwischen schweren Bassrhythmen und filigranen Jazzelementen verstehen, die auf bekanntem Material aus Grunge, Indie und Metal von Sepultura über Beck bis hin zu Nirvana basiert.
Das Ergebnis ist eine brisante Mischung, die das Potenzial hat, Metaller und Jazzfans gleichermaßen den Abend genießen zu lassen. Florian Wehse, Claus Kiesselbach, Philipp Rehm und Philipp Rittmannsperger schaffen mit der Kombination aus Vibraphon, E-Bass, Trompete und Schlagzeug das Unmögliche, ohne auf altbewährte Jazz-Attitüde verzichten zu müssen. die mit einem frischen Konzept auch Nicht-Jazzern auf angenehme Art und Weise die oft schweren Türen zu diesem Genre öffnete.
Freuen Sie sich also auf ein "originelles Hexenbräu" im Steinhäuser Hof; mit ein bißchen Wetterglück gibt es einen fulminanten Abend im Innenhof.
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